Die Frau des Zeitreisenden

Der großen Liebe begegnet man nur ein einziges Mal. Und dann immer wieder...“

Die Frau des Zeitreisenden
Audrey Niffenegger
Fischer Taschenbuch Verlag
2005
543 Seiten
ISBN: 978-3-396-16390-8

zwei-sterne

Klappentext:
„Clare ist Kunststudentin und eine Boticelli-Schönheit. Henry ist ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Claire fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint.“

Bewertung:
Zu diesem Buch gibt es leider gar nicht so viel zu sagen…
Tatsächlich ist es wohl so, dass mich dieses Buch, anders als der Klappentext es hoffen ließ, ziemlich kaltgelassen hat.
Ich konnte zwar mit den beiden Protagonisten, die abwechselnd die Ich-Erzähler-Rolle übernehmen, mitfühlen und mir taten ihre Probleme sehr Leid, aber so richtig konnte mich die Geschichte von Claire und Henry nicht fesseln.
Im Prinzip wird alles, was in der Geschichte passiert vorweggenommen, indem Henry durch die Zeit reist. Von Anfang an wissen wir, dass Claire und Henry in ihrer Zeit verheiratet sind, wenn Henry sie das erste Mal trifft.
Also zog sich für mich die Geschichte sehr in die Länge, bis ich anfing, Seiten vorzublättern, um zu prüfen, ob das Buch spannender werden würde. Die letzten hundert Seiten schienen mir da vielversprechender als der Rest, also kämpfte ich mich durch das Buch.
Am Ende machte mich die Geschichte dann sogar etwas traurig, aber das war es dann leider schon…

Lieblingszitat:

<<Aber finden Sie nicht>>, beharre ich, <<dass es besser ist, nur eine kurze Zeit sehr glücklich zu sein, auch wenn man dieses Glück verliert, als sein ganzes Leben nur einigermaßen über die Runden zu bringen?>>“

(S.383)


oie_transparent1

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s