The Diviners – Aller Anfang ist böse

SIE WANDELT IN DEINEN TRÄUMEN.
SIE KENNT DEINE DUNKELSTEN GEHEIMNISSE.
SIE IST EIN DIVINER.

The Diviners – Aller Anfang ist böse
Libba Bray
dtv Verlag
2014
699 Seiten
ISBN: 978-3-423-76096-6

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Klappentext:
“New York, 1926: Wegen eines kleinen „Zwischenfalls“ wurde Evie O‘Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert – und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Doch sie hat keine Ahnung, mit welch entsetzlicher Bestie sie es zu tun bekommt …“

Bewertung:
Oh wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Allein das Cover ist ein absoluter Traum und spiegelt die Stimmung des Buches großartig wieder!

Nun aber zu meiner Meinung über den Inhalt.
Wie es schon der Klappentext und das Cover verraten, spielt das Buch in den 1920er Jahren in New York. Eine sehr interessante Zeit, in der viel passiert ist und die von einem starken Wandel geprägt war. Libba Bray ist einfach fantastisch gelungen, die Stimmung und das Gefühl dieser Zeit einzufangen und zu transportieren. Während des Lesens konnte ich den Geruch der Straßen, den Geschmack der Sandwiches und das Lebensgefühl der Protagonistin so gut nachempfinden, als wäre ich selbst dabei gewesen. Einfach toll!
Auch die Handlung ist sehr spannend und überraschend düster. Ich muss gestehen, mich an einigen Stellen tatsächlich gegruselt zu haben. (Näher möchte ich nicht darauf eingehen, um euch den Effekt nicht zu verderben). Allerdings hat mir gerade das sehr gut gefallen, denn es hat die Handlung umso spannender und packender gemacht.
Man könnte dieses Buch als Ermittlerkrimi bezeichnen, denn der Aufbau der Geschichte passt sich diesem Schema an. Aber durch die düsteren und geheimnisvollen Aspekte bekommt die Geschichte einen ganz anderen und fantastischen Beigeschmack. Hinzu kommt die Beschreibung der Umgebung, der Zeitgeist, der einem das Gefühl gibt hin und her gerissen zu sein zwischen den düsteren Entwicklungen in New York und dem pulsierenden Leben, an dem man genau wie die Protagonistin Evie unbedingt teilhaben möchte.
Evie war mir leider nicht immer sympatisch, an einigen Stellen sehr egozentrisch und anstrengend. Trotzdem sind diese Eigenschaften wichtig für die Geschichte und machen den Charakter rund. Das konnte mich gut über meine Abneigung hinwegtrösten.
Außerdem beschreibt das Buch verschiedene Perspektiven von Charakteren, was nicht nur die verschiedenen Situationen in den gesellschaftlichen Ständen dieser Zeit beschreibt, sondern auch ein spannendes Fadenkreuz zwischen den Mordfällen und ihrem Hintergrund zeichnet.

Fazit:
Ich habe diese Geschichte auf jeder Seite geglaubt und bin absolut begeistert von diesem Leseerlebnis. Von dunkel und geheimnisvoll über aufregend und bunt bis hin zu purer Spannung war alles dabei. Wenn ihr also Lust auf Mystic-Krimis habt und euch das Setting gefällt, kommt ihr an diesem Buch einfach nicht vorbei!

Lieblingszitat:

Evie holte tief Atem und konzentrierte sich. Jetzt sah die Straße weniger verschwommen aus. Die flimmernden Neonlichter in der Ferne, selbst der Geruch nach Rauch und Abfall wurde in ihrem Kopf lebendig. Sie hörte Schritte und ein merkwürdig dumpfes Klickgeräusch.
„Jemand folgt ihm.“
„Vorsicht, Evie.“
„Jetzt wird es neblig, aber da ist jemand.“
Den Gehstock sah sie zuerst – einen silbernen Stab mit einem Wolfskopf obenauf. Aber der Mann, der ihn bei sich trug, war immer noch von Schatten und Nebel eingehüllt. Dave rief etwas, aber da er kein Geräusch mehr hörte, ging er in dem Schatten, den die Hochbahngleise warfen, weiter. Evie konnte nur sehen was Gabriel sah, aber sie hörte die langsamen, bedächtigen Schritte. Spürte den ersten Anflug von Angst bei Gabe. Und dann hörte sie das Pfeifen.

(S. 493)


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2 Gedanken zu “The Diviners – Aller Anfang ist böse

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