Als unsere Herzen fliegen lernten

Zeiten des STURMS.
Zeiten des KRIEGS. Und
eine Liebe für die EWIGKEIT.“

Als unsere Herzen fliegen lernten
Iona Grey
Blanvalet
2016
607 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0188-5

zwei-sterne

Klappentext:
Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende…
1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltsamen, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe.
Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau vor ihrem gewalttätigen Freund in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …

Bewertung:
Dieses Buch, das mir freundlicherweise als Leseexemplar von der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt wurde, erinnerte mich beim Lesen des Klappentextes doch sehr an „Eine Handvoll Worte“ von Jojo Moyes, das ich quasi verschlungen habe, also ging ich voller Erwartung ans Lesen.
Zuerst fand ich die Geschichte von Jess, der jungen Frau aus dem Klappentext, sehr spannend. Ich wollte unbedingt wissen, was mit ihr passiert, nachdem sie sich in das Haus gerettet hat. Es ist tatsächlich sehr anschaulich erklärt, wie sie sich fühlt und welche Angst sie hat, bis sie den besagten Brief findet.
Dann beginnt die Erzählung von Stella, die ungefähr 60 Jahre vor Jess‘ Einbruch heiratet und danach den amerikanischen Piloten Dan kennenlernt.
Die Geschichte von Stella und Dan wird abwechselnd durch die Briefe von Dan beschrieben, die Jess in dem Haus liest und dann wieder von einem personalen Erzähler, der einige Details aus den Briefen nochmal genauer erläutert.
Ich persönlich mag es am liebsten, wenn die Figuren eines Romans nicht gleich am Anfang des Buches zu einem Paar werden, also war ich etwas enttäuscht, wie schnell Stellas und Dans Geschichte für mich langweilig wurde.
Aber ich hatte dann ja noch Jess, in dem verlassenen Haus, bei der noch unklar war, was mit ihr passiert. Findet ihr Exfreund sie irgendwann doch noch? Findet sie vielleicht auch jemanden wie Dan? Findet sie heraus, was mit Stella und Dan passiert ist?
Die gesamte Geschichte ist sehr liebevoll erzählt, Orte werden detailreich beschrieben, sodass man sie sich vorstellen kann und die Figuren bleiben sich treu und handeln immer, wie man es von ihnen erwartet.
Insgesamt muss ich aber sagen, dass die Geschichte etwas vorhersehbar ist. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass hier zu viele „Wunder“ auf einmal passieren, die doch sehr unwahrscheinlich sind und alles etwas unlogisch machen.
Außerdem fehlte mir mehr Spannung. Mir war zwar klar, dass letzteres in einem Liebesroman nicht so häufig ist, dennoch fehlte mir eine Auseinandersetzung von Jess und ihrem Exfreund.
Ich kann das Buch dennoch jedem empfehlen, der Liebesgeschichten mag und sich für Frauenschicksale im zweiten Weltkrieg interessiert.

Lieblingszitat:

<Bei allem, was sie im Lauf der Jahre erlebt und erlitten hat, wurde sie stets bedingungslos geliebt. Ist das nicht das Wichtigste? Zu wissen, dass man geliebt wird?>“

(S.587)


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