Feuer und Stein

Wie alles begann: Eine geheimnisvolle Reise ins schottische Hochland des 18. Jahrhunderts. Und eine Liebe, wildromantisch und stärker als Zeit und Raum.“


Feuer und Stein

Diana Gabaldon

Blanvalet

800 Seiten

ISBN: 978-3-442350049

zwei-sterne

Handlung:

Dieser Roman ist der erste Band der Highland-Saga, die bis jetzt 8 Teile umfasst, und beginnt im Jahr 1945. Die Engländerin Claire Randall verbringt mit ihrem Mann Frank ihre zweiten Flitterwochen in Schottland, die sie verschieben mussten, da Claire als Krankenschwester und Frank als Soldat im zweiten Weltkrieg dienen mussten. Sie hoffen, in einer kleinen Pension in Inverness, wieder enger zueinander zu finden und wünschen sich dafür ein Kind.
Gleichzeitig stellt Frank Nachforschungen über seinen eigenen Stammbaum an. Er will mehr über seinen Vorfahren Jonathan Randall, einen englischen Offizier herausfinden. Dieser soll um 1730 in der Gegend um ihren Urlaubsort gelebt haben.
Claire hingegen ist fasziniert von den Heilkräutern der Umgebung. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt sie einen alten Steinkreis, den Craigh na Dun, von dem sie ihrem Mann berichtet.
Beide sehen sich ein Ritual einiger ortsansässiger Frauen an, das beide sehr fasziniert.
Zurück in ihrer Pension muss Claire immer wieder an eine Pflanze denken, die sie am Steinkreis entdeckt hat und sich näher ansehen und untersuchen will.
Deshalb geht sie am nächsten Tag alleine zurück zum Craigh na Dun. Sie entdeckt dort einen gespaltenen Stein, den sie sich näher ansieht und von dem ein tiefes summendes Geräusch auszugehen scheint. Sie legt die Hand darauf und das Summen wird lauter und die Steine scheinen zu schreien.
Als sie sich von dem ersten Schock erholt, hat sich die Landschaft kaum verändert, aber bei dem Mann vor ihr, der sie als Hure beschimpft, handelt sich um Jonathan Randall, den Vorfahren ihres Ehemanns Frank. Ihr dämmert das Unfassbare – sie ist durch die Zeit ins Schottland des Jahres 1743 gereist.
Schottische Rebellen retten Claire aus ihrer Situation und nehmen sie mit sich. Zwar sehnt Claire sich zurück zu ihrem Ehemann Frank, aber unter den Männern befindet sich der verwundete rothaarige James „Jamie“ Alexander Malcolm Mackenzie Fraser. Die Engländer jagen ihn, da sie ihn für den Mörder einer ihrer Männer halten. Claire hält es für ihre Pflicht, den jungen verletzten Schotten als Krankenschwester zu versorgen.
Dadurch mindert sie das anfängliche Misstrauen der schottischen Rebellen gegen sich.
Um jedoch nicht als Spionin an die Engländer und damit dem gefürchteten Jonathan Randall ausgeliefert zu werden, muss sie selbst zu einer Schottin werden und einen der ihren heiraten. Claire hat keine Wahl. Wenn sie wieder nach hause und zu Frank will, muss sie am Leben bleiben. Also wird sie die Frau von Jamie Fraser. Doch damit die Ehe gültig wird, muss sie mit ihm die Ehe vollziehen.
Dann taucht ein weiteres Problem auf. Sie verliebt sich in ihren neuen Ehemann Jamie.

Doch die Chance, in ihre Zeit zurückzukehren rückt näher. Bald muss sie eine Entscheidung treffen:
Wird sie Jamie verlassen können und zurück zu Frank kommen?
Gleichzeitig muss sich Claire auch mit den geschichtlichen Ereignissen der Zeit befassen, in der sie gelandet ist. Das 18. Jahrhundert in Schottland ist gefährlich, das weiß Claire. Sie muss sich überlegen, wie sie Jamie erklären kann, was passieren wird.

 Bewertung:
Ich persönlich muss sagen, dass ich von diesem Roman ganz schön enttäuscht war, deshalb ist diese Rezension doch recht kurz gehalten.
Die gesamte Geschichte hat mich einfach nicht so gepackt, wie sie es sollte.
Natürlich muss ich vorher sagen, dass ich leider zu den Leuten gehöre, für die das Paar in einer Geschichte, von dem man von Anfang an weiß, dass sie zusammengehören, erst ganz zum Schluss zusammenkommen darf.
Ab der Mitte des Buches war also für mich Schluss.
Ich meine, Claire und Jamie verlieren sich zwar immer wieder im Laufe der G
eschichte, aber man weiß eigentlich schon vorher, dass sie wohl wieder zusammenkommen werden.
Natürlich habe ich das Buch trotzdem bis zum Ende gelesen, wo es auch wieder spannender wurde, aber mich trotzdem nicht mehr mitreißen konnte.
Deswegen werde ich wohl die folgenden Bücher nicht lesen, auch, wenn ich die Geschichte an sich interessant finde.
Wer aber Liebesgeschichten und vor allem auch Schottland liebt, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Es hat viele romantische und spannende Elemente in sich und auch die Umgebung wird sehr interessant beschrieben.

 

Lieblingszitat:

Ich habe dich gewollt, seit ich dich zum ersten mal gesehen habe – aber geliebt habe ich dich, als du in meinen Armen gelegen hast und dich hast von mir trösten lassen, damals in Leoch.“


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